Rhodohypoxis
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Rhodohypoxis gehört zur Familie der Hypoxodaceae (Sterngrasgewächse) und ist in Südafrika heimisch. Sie ist ein Knollengewächs aus den Bergen von Drakensbergen, Natal und Lesotho.
In ihrem natürlichen Habitat wachsen diese Pflanzen auf saurem und neutralem Boden. Die Umgebung ist außerdem durch trockene Winter und nasse Sommer gekennzeichnet.
Durch ihre lange Blütezeit und das vielfältige Farbspektrum ist sie eine schöne Pflanze für Steingärten, alpine Häuser oder auch für Töpfe auf der Terrasse. Im Frühjahr kann sie an einem sonnigen Plätzchen im Steingarten oder in einem höher gelegenen Teil des Steingartens in gut drainierte feuchte Erde gepflanzt werden. Stehen die Pflanzen im Winter trocken und an einem geschützten Ort, können sie bis zu -12 Grad Frost vertragen. Die Pflanzen mögen es während der Wachstumszeit feucht, ab September dürfen sie jedoch nicht mehr soviel Wasser bekommen und von Oktober bis zum Anfang des Frühjahrs müssen sie trocken stehen. Die Entfernung der verblühten Pflanzenteile fördert das erneute Erblühen.
Für das Pflanzen in Töpfen nimmt man Erde mit etwas Torf.

Ab April werden die Pflanzen feucht gehalten und im Winter mit einem Glasdach vor zuviel Feuchtigkeit geschützt.
Es gibt kleine Zwiebeln oder kleine Wurzelstöcke. Sie werden durchschnittlich 10 Zentimeter hoch. Behaarte Blattsorten
vertragen Frost bis zu -3 Grad, sie müssen im Winter frostfrei gehalten werden. Glatte Blattsorten, sofern sie trocken
stehen, vertragen Frost von -8 bis -12 Grad.                     
Die ganze Saison über werden die Pflanzen feucht gehalten.                                                                             
Sechs Arten dieser Pflanze kommen wild vor, Rhodohypoxis baurii, Rhodohypoxis deflexa, Rhodohypoxis compacta,
Rhodohypoxis milloides, Rhodohypoxis rubella und Rhodohypoxis thodiana.
Kultiviert gibt es mehr als 400 Arten.Die Blüten werden durch Insekten bestäubt, u. a. Bienen, wodurch sich unter der
Blüte eine Samenkapsel bildet. Wenn der Samen reif ist, kann er geerntet werden, im August ausgesät oder in Töpfen
an einen frostfreien warmen Platz bei ± 20 Grad gestellt werden. Nach ca. 8 Wochen keimt der Samen, im nächsten
Frühjahr müssen die kleinen Blättchen entfernt und die Minizwiebeln können gepflanzt oder in Töpfen gesteckt werden.
Nach zwei Jahren blühen die Pflanzen zum ersten Mal.                                                                                                                                                  
Gezüchtet in Töpfen: Bei uns gedeihen die Pflanzen ausgezeichnet in Töpfen an einem sonnigen Platz auf der Terrasse.
Die Töpfe setzen wir in Schalen, sodass die Pflanzen jederzeit von unten Wasser aufnehmen können.
Bei extrem trockenem Wetter füllen wir 2 x am Tag Wasser in die Schalen und gießen die Pflanzen, wenn notwendig,
auch von oben.
Einige Male pro Saison wird mit flüssigem oder organischem Dünger gedüngt, wir verwenden im April etwas Osmocote.
Stellen Sie die Pflanzen in die pralle Sonne und bei extrem heißem Wetter mit praller Sonne mittags in den Halbschatten.
Diese Pflanzen können einfach gezüchtet werden.
Wir haben sie in große Blumentöpfe aus Terrakotta mit einem Durchmesser von 15 bis 40 cm gepflanzt, darin gedeihen sie ausgezeichnet. Nachteil dabei ist, dass die Erde in den Terrakottatöpfen eher austrocknet als in Plastiktöpfen, aber sie sehen auf der Terrasse einfach schöner aus.


Für die Pflanzen, die schneller wachsen, Rhodohypoxis baurii, nehmen wir große Töpfe, für die langsamer wachsenden Pflanzen, wie die Doppelblüher ‘Kiwi Joy und ‘Flassing Ruby’ kleinere Töpfe. Obwohl die Zwiebeln klein sind, ergeben sie volle Töpfe mit üppig blühenden Pflanzen; dankbare und schöne Pflanzen, die Ihnen den ganzen Sommer über Freude machen und Ihrer Terrasse Farbe verleihen. Diese alpinen Pflanzen dürfen auf keiner Terrasse des Stein- oder Ziergartens fehlen. Auch in kleinen Gärten, auf der Terrasse oder dem Balkon sind diese Pflanzen eine schöne Ergänzung und eine Augenweide.
Die Farben variieren von weiß bis lila und von rosa bis dunkelrot. Die Blätter variieren von dunkelgrünen bis zu grau behaarten Blättern.
Obwohl diese Pflanzen ziemlich robust sind, mögen sie die nassen und kalten Wintermonate nicht. Wir überwintern die Töpfe daher im Gewächshaus oder in unserem Haus.
                                                                           So wissen wir sicher, dass sie den Winter überstehen. Ein trockener, kühler und frostfreier Platz eignet sich ausgezeichnet (im
                                                                           Winter können die Zwiebeln eventuell von Mäusen angefressen werden).
                                                                           Stehen die Pflanzen im Garten, lassen wir sie in der Erde und decken sie mit einem Glasdach ab.
                                                                           Jeden zweiten Winter zwischen Januar und März sollten die Pflanzen umgetopft werden, die Zwiebeln ± 2 bis 3 cm tief in
                                                                           Blumenerde mit eventuell etwas Torf einpflanzen.
                                                                           Die Erde muss kalkfrei sein, wir empfehlen gute Blumenerde aus dem Gartenzentrum oder der Gärtnerei. Blumenerde kann man 
                                                                           überall billig kaufen, aber unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass sich bei billiger Erde in den Töpfen schnell Schimmel bildet oder
                                                                           Moos wächst.
                                                                           Lassen Sie die Pflanzen während der Blütezeit nicht austrocknen, bei trockenem Wetter regelmäßig gießen, da sie sonst aufhören
                                                                           zu blühen und nur schwer wieder zum Blühen zu bringen sind.
                                                                          
                                                                         
X Rhodoxis
                                                                           X Rhodoxis ist eine auf natürlichem Wege entstandene Kreuzung aus Rhodohypoxis und Hypoxis.  
                                                                           X Rhodoxis kann genauso wie Rhodohypoxis gezüchtet werden. 

                                                                          Die Blüten werden durch Insekten, u. a. Bienen, bestäubt, wodurch sich unter der Blüte eine Samenkapsel bildet. Wenn der Samen reif ist, kann er geerntet und im August an einem frostfreien warmen Platz ausgesät werden. Nach ca. 8 Wochen keimt der Samen und kann im Frühjahr in Töpfe gepflanzt werden. Nach zwei Jahren fangen die Pflanzen erstmals an zu blühen. Diese Pflanzen werden etwas höher als Rhodohypoxis und haben einen gelben Punkt im Herzen der Blüte.
Es sind schöne Pflanzen für Tröge und Töpfe. Die Bedingungen für einen guten Blütenstand sind die gleichen wie bei Rhodohypoxis. Gleiches gilt auch für die Überwinterung

Hypoxis
(gelbe Sterne) Eine vertraute Art der Familie der Hypoxidaceae, leicht erkennbar an ihren leuchtend gelben Blüten.
Die Pflanze hat eine lange Geschichte der medizinischen Verwendung auf dem afrikanischen Kontinent.
Gelbe Sterne können bis Oktober blühen. Von den mehr als 100 Hypoxis-Sorten sind nur wenige von einer begrenzten
Anzahl von Gärtnereien erhältlich. Mit der notwendigen Auswahl an Blütenfarbe und Pflanzenform wird in wenigen
Jahren eine neue Auswahl angeboten. Diese gelben Sterne werden kompakter sein
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